Stadtgeschichtliches Museum

Am 04.12.2025 17:00 Uhr
Weihnachtsbräuche in Warener Haushalten #04 – Traditionen aus den USA
Plakat_Weihnachtsbräuche#04_USA_neu

Happy Holidays! Die Weihnachtszeit hat begonnen und mit ihr die Besinnung auf viele Traditionen und Bräuche. Um diese geht es auch in der mittlerweile vierten Veranstaltung der „Weihnachtsbräuche in Warener Haushalten“ im Stadtgeschichtlichen Museum Waren (Müritz). Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr die USA und die Traditionen, die von dort in unsere Stadt mitgebracht wurden.
Anders als in Deutschland ist das Weihnachtsfest dort nicht unbedingt das wichtigste Fest des Jahres. Weitaus größere Bedeutung hat „Thanksgiving“ – das Erntedankfest – mit einem nationalen Feiertag. Dennoch gibt es auch jenseits des Atlantiks viele interessante Bräuche und Traditionen, die die Menschen zur Weihnachtszeit pflegen. Welche Bräuche und Traditionen dies sind und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu unserer Region bestehen, kann man am 4. Dezember 2025 ab 17 Uhr im Warener Rathaussaal erfahren.
In einem Land der Vielfalt gibt es natürlich viele verschiedene Einflüsse, die zusammenkommen. Eine Kultur lässt sich immer sehr gut anhand ihrer Küche kennenlernen und das ist in den USA nicht anders. Ein großes Festmahl mit Familie und Freunden gehört hier ebenso dazu wie Santa Claus und festliche Dekorationen – wenngleich auch manchmal etwas exzessiv. Wie wird Weihnachten gerade im Nordosten der USA gefeiert? Welche Speisen stehen traditionell auf dem Tisch? Welche Besonderheiten gibt es, die hierzulande vielleicht nicht so bekannt sind? Und wie hat sich das Weihnachtsfest über die Jahre verändert?
Die deutsch-amerikanische Familie Heidtmann, die seit über zwei Jahren in Waren (Müritz) lebt, wird die Besucherinnen und Besucher mitnehmen auf eine thematische Kurz-Exkursion über den großen Teich. Im weihnachtlich geschmückten Rathaussaal berichten Matthew und Sarah Heidtmann von der Vielfalt und den Eigenarten US-amerikanischer Weihnachten. Der Eintritt ist frei.

„Das Fotoalbum der Familie Otto – Streifzüge durch Waren um 1900“ Eine Fotoausstellung zum Leben in Waren um 1900

Plakat_Fotoalbum Otto

Im Sommer 2024 bekam das Stadtgeschichtliches Museum Waren (Müritz) Post aus Südfrankreich. Der Inhalt übertraf alle Erwartungen – weit über 300 Fotos bester Qualität aus Waren und Umgebung aus den Jahren nach 1900. Ein wahrer Schatz! Wahrscheinlich handelt es sich hier um eines der ältesten, wenn nicht um das erste Amateur-Fotoalbum aus unserer Region. Die Bilder zeigen nicht nur unsere Stadt vor über 100 Jahren. Sie geben uns auch einen Einblick in das Leben einer Mittelstandsfamilie der damaligen Zeit. Auf 20 Plakaten werden Reproduktionen von vielen Fotos aus dem Album gezeigt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf bisher unbekannten Ansichten unserer Stadt. Die Motive und die gute Qualität der Aufnahmen ermöglichen eine Zeitreise in die Stadt Waren nach 1900.

Aktuelle Ausstellung vom 17. Oktober bis 1. März 2026
Montag bis Freitag 9 – 16 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 14 – 17 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Geschichte zur Verfügung gestellt

Das Stadtgeschichtliche Museum Waren, seit 1998 im historischen Rathaus der Stadt am Neuen Markt, stellt neben einem Überblick über die Stadtgeschichte auch die Lebensweise der Warener Einwohner in den Mittelpunkt seiner Ausstellungen. Das Werden der Stadt war mit dem Erwerbsleben ihrer Einwohner verbunden. Landwirtschaft, Handwerk und Industrie prägten das Umfeld. Vereine waren wichtiger Bestandteil städtischer Kultur. Alltägliche Dinge bilden den größten Teil der Sammlung, die die Geschichte anschaulich machen soll. Die gezeigten Gegenstände sind vielleicht einige Jahrhunderte alt, können aber auch bis gestern oder noch heute im Gebrauch gewesen sein. Vieles wurde über Generationen weitergegeben und genutzt.
Sind diese Alltäglichkeiten dennoch etwas Besonderes und damit bewahrenswert? Das Interesse vieler Besucher hat die Frage positiv beantwortet. Man geht durch die Stadt und freut sich der alten Gebäude. Wie lebte man darin? Welche Zimmer gehörten zu einer Wohnung und wie waren sie eingerichtet? Wo waren Küche und Bad? Wie und wo wusch man sich und seine Wäsche?
In  jüngster Zeit hat bei vielen Menschen das Interesse an der Familiengeschichte zugenommen. Man ist auf der Suche nach seinen Vorfahren und sammelt Geburts- und Sterbedaten. Das „Dazwischen“ gehört ebenso dazu. Es wird in Museen und Archiven erfragt und gezeigt. Ein breites Angebot von Veröffentlichungen ergänzt die Ausstellungen. Darüber hinaus bieten die Bestände des Stadtgeschichtlichen Museums und des Stadtarchivs weitere lohnenswerte Gelegenheiten, durch Anfragen oder eigene Recherchen offene Fragen der „großen“ oder eigenen Geschichte zu beantworten. 

Alte Kacheltöpferei

Museum Kacheltöpferei

Erleben Sie Kachelöfen vom Urmodell über Fayence- und Jugendstil-Kachelöfen bis zu DDR-Standardmodellen! In der im ursprünglichen Zustand erhaltenen ehemaligen Kacheltöpferei lassen sich außerdem eine Vielzahl von Kacheln und Gerätschaften zur Kachelherstellung besichtigen. Das technische Denkmal mit Tonkeller, Brennofen, Seilwinde zum Ziehen des Tons in die oberen Stockwerke und Trockenplätzen lässt Geschichte erlebbar werden und uns eine andere Zeit nachspüren. Der Warener Keramikdesigner Franz Poppe und der Warener Museums-
und Geschichtsverein setzen sich für den Erhalt der Kacheltöpferei ein und vermitteln ihre spannende Geschichte.

Die Geschichte des Stadtgeschichtlichen Museums

Stadtgeschichtliches Museum

Die Gründung eines Warener Heimatmuseums wird heute auf das Jahr 1930 datiert. Sie war Endpunkt langjähriger Bemühungen, vor allem von Mitgliedern der Warener Ortsgruppe des Heimatbundes Mecklenburg. Gleichzeitig war sie der Beginn einer erfolgreich und vielversprechend begonnenen, sich in den Wechselfällen der politischen Geschichte der letzten 80 Jahre nicht immer glücklich behauptenden, später fast abgebrochenen, mit Optimismus wiederbelebten und heute erneut schwierigen Zeiten entgegensehenden Entwicklung. Die Geschichte dieses Museums ist zugleich eine Geschichte der jeweiligen politischen Wertung und des Missbrauchs heimatgeschichtlicher Forschung, Sammlung und Ausstellung, aber auch ein Beleg für Heimatverbundenheit und geschichtliches Interesse aller Schichten der Bevölkerung.

Zahlreiche Menschen haben durch Schenkungen und Leihgaben und durch unentgeltliche Forschungsarbeiten zur Aufarbeitung und Darstellung der Geschichte Warens beigetragen, die Sammlung auf- und auszubauen sowie die Ergebnisse ihres Mühens in Form von Ausstellungen und Publikationen ihren Mitbürgern zu zeigen. Sie soll Persönlichkeiten, wie dem Veterinärrat und erstem Betreuer des Heimatmuseums Carl Adolph Evers, ein Denkmal setzen und sie soll auch dazu beitragen, heute das Bewusstsein und das Bekenntnis zum Fortbestand der Sammlung bei den maßgeblichen Stellen zu befördern. Gerade das in der Vergangenheit oft ambivalente Verhältnis der jeweiligen "Stadtregierungen” zu eigentlich ihrem Museum verhinderte ein kontinuierliches Wachstum, aber auch die endgültige Auflösung. Die Geschichte des jüngeren Heimatmuseums ist untrennbar verbunden mit der Geschichte des älteren naturhistorischen Museums, dem Maltzaneum und Müritz-Museum (heute Müritzeum).

Es zeigt sich, dass dem jüngeren Museum die kontinuierllche Sammeltätigkeit hervorragender Naturwissenschaftler Mecklenburgs und auch das notwendige historische Glück der älteren Einrichtung gefehlt hat, alle Wechselfälle deutscher Geschichte zu überdauern. Vielleicht liegt es daran, dass die Menschen nicht in der Lage sind, im Gegensatz zur Naturgeschichte ihre eigene Vergangenheit unvoreingenommen und ohne Verknüpfung mit gegenwärtigen politischen Zielsetzungen zu betrachten.

Am 18.12.1991 beschloss der Kreistag Waren die Herauslösung der Abteilung Stadtgeschichte aus dem Müritz-Museum und ihre Übergabe an die Stadtverwaltung Waren. Damit wurde am 01.01.1992 die bisherige, 1988 anläßlich des Stadtjubiläums gebildete Abteilung Stadtgeschichte zum Ausgangspunkt des heutigen Stadtgeschichtlichen Museums Waren. Im November 1992 wurde daraus eine selbständige, der Stadtverwaltung nachgeordnete Einrichtung.

Die Arbeit im Stadtgeschichtlichen Museum umfasst

Rathaussaal

Ausstellungen

Die Gründung eines Warener Heimatmuseums wird heute auf das Jahr 1930 datiert. Sie war Endpunkt langjähriger Bemühungen, vor allem von Mitgliedern der Warener Ortsgruppe des Heimatbundes Mecklenburg. Gleichzeitig war sie der Beginn einer erfolgreich ... Weitere Informationen
Sammlungsbestand Handwerk

Das Archiv des Museums

Das von Carl Evers unterschriebene und von Carl Hainmüller geführte erste Inventarbuch beginnt am 1. Oktober 1929. Erste Teile der Sammlung waren Gegenstände aus der umfangreichen Schenkung des Grafen von Voss ... Weitere Informationen
Chronil 001

Förderverein Warener Museums- & Geschichtsverein e.V.

Im November 1990 gründeten 24 Warener Bürgerinnen und Bürger den Warener Museums - und Geschichtsverein e.V. mit dem Ziel, ein Stadtgeschichtliches Museum in Waren aufzubauen ... Weitere Informationen

Wissenswertes

Das heutige neugotische Aussehen erhielt das Rathaus während eines Um- und Ausbaus in den Jahren 1855 bis 1857. Dem Zeitgeschmack entsprechend finden sich Stilelemente aus der Tudorgotik. "Auf der Rückseite des Rathauses ist eine Einschussstelle deutlich hervorgehoben. Sie stammt von einem Angriff  des Boecker Barons Le Fort, der während des Kapp-Putsches am 18.3.1920 mit einem Geschütz auf Waren schießen ließ. Fünf Warener Bürger bezahlten diese Provokation mit ihrem Leben. ..." , aus der Reihe "Hausgeschichte" des Stadtgeschichtlichen Museums Waren.
Die Informationsblätter zur Stadtgeschichte umfassen verschiedene Sachgebiete. So gibt es neben der Hausgeschichte auch Blätter zur Kultur-, Personen- und Wirtschaftsgeschichte. Diese sind unter anderem im Stadtgeschichtlichen Museum erhältlich. Das Museum finden Sie im Obergeschoss des Neuen Rathauses.

Download der Broschüre - Rundweg Stolpersteine

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