Daten und Fakten

Die Stadt Waren (Müritz) kann als Wirtschaftsstandort gute Bedingungen vorweisen, die für bestehende und neue Unternehmen eine stabile Perspektive der standortbezogenen Voraussetzungen bietet. (ISEK - Integriertes Stadtentwicklungskonzept)

Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerzahl konnte in den letzten Jahren einen leicht ansteigenden Trend verzeichnen, was im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern durchaus einen Ausnahmetatbestand darstellt, insbesondere bezogen auf die Mittelzentren des Landes.
2013 wurden 21.062 Einwohner gezählt. In Anbetracht einer insgesamt rückläufigen Bevölkerungsentwicklung ist erst ab 2028 mit einer Zahl unterhalb der 20.000 Einwohnergrenze zu rechnen.

Haupterwerbsalter
Zwischen 25 und 65 Jahren sind 2013 ca. 11.200 Einwohner zu zählen. Der Trend ist leicht abfallend.

In einem SV-Beschäftigungsverhältnis sind im Alter von 15 – 65 Jahren 2013 ca. 7.400 Einwohner, bezogen auf fast 13.000 Einwohner in dieser Altersgruppe.

Selbständige und Beamte sind mit ca. 2.700, Arbeitslose mit  ca. 1.300 und Studenten und Auszubildende/Schüler mit ca. 1.400 Einwohnern registriert.

Durch einen Einpendleranteil von über 4.900 Arbeitskräften und Auspendler von ca. 1.600 sind somit für weitere 2.300 Beschäftigte Arbeitsplätze in der Stadt Waren (Müritz) genutzt.

 

Schwergewicht der Arbeitsplatzangebote liegt im Gesundheits- und Sozialwesen mit über
20 % Anteil, dem das verarbeitende Gewerbe mit 15 % und Kfz.-Handel und –service mit 14 % folgt. Knapp 10 % teilen sich der Sektor Dienstleistung/Wohnungswesen und das Baugewerbe.

In der Gesamtübersicht ist zu erkennen, dass das Gastgewerbe bisher nur etwas über 5 % erreicht hat. Hier liegen noch Entwicklungsmöglichkeiten, die in einer sich weiter entwickelnden Tourismuswirtschaft zu finden sind. Der große Sektor der Gesundheits- und Sozialwirtschaft bleibt auch das Zugpferd der Wirtschaftsentwicklung der Stadt Waren (Müritz), die sich als Wohn- und Erholungsstandort mit der Besonderheit der Lage am Müritz-Nationalpark und der Müritz, dem größten Binnensee Deutschlands,  mit allen Möglichkeiten des Wassersports, aber auch eines besonderen Klimas für Urlaub, Erholung und Kur ausgerichtet hat.  (Heilbad)

Touristen und Einheimische nehmen die anspruchsvoll und konsequent sanierte Innenstadt, flankiert von attraktiv gestalteten Uferzonen, über Jahre schon mit steigenden Zahlen messbar an und bereichern damit das innerstädtische Leben. Handel und Gastronomie befördern eine gute Kaufkraftentwicklung.

Außerdem ist eine wachsende Wohnungsmarktnachfrage zu verzeichnen. (ISEK - Integriertes Stadtenwicklungskonzept)
Preiswertes, familienfreundliches und altersgerechtes Wohnen spielen in Zukunft eine verstärkte Rolle. (Wohnen in Waren (Müritz))