Wissenswertes

Zum Namen der Stadt
Auszug aus der Hauptsatzung:
§ 1 Name, Stadtgebiet (§ 8 KV M-V)
(1) Die Stadt führt den Namen Waren (Müritz).
(2) Zum Stadtgebiet gehören:
 - die Stadt Waren (Müritz),
 - die Ortsteile Warenshof, Alt Falkenhagen, Neu Falkenhagen, Jägerhof, Rügeband, Schwenzin, Eldenholz und Eldenburg
(3)  Die Ortsteile führen ihren Namen als Zusatz zu dem Namen der Stadt.

23.05.2016
Nutzung des Warener Logos

Wir verweisen aus aktuellem Anlass auf neue Grundsätze bei der Verwendung des Stadtlogos. So ist festgelegt, die Nutzung für politische Zwecke, wie zum Beispiel im Wahlkampf von Parteien, Wählergemeinschaften und Einzelbewerbern, grundsätzlich zu untersagen. Natürlich möchten wir, dass auch weiterhin mit unserem Logo Werbung für die Stadt Waren (Müritz) gemacht wird. Bestenfalls sollte das Logo auf Internetseiten dann auch mit einem Link auf die Stadtseite www.waren-mueritz.de verbunden sein. Informieren Sie die Stadtverwaltung, wenn Druck-Vorlagen benötigt werden. Wir stellen Ihnen auch gern Vektorgrafiken zur Verfügung. Allerdings bitten wir hier um konkrete Angaben zur Verwendung und behalten uns vor, eine Nutzung nicht zu gestatten.

Das Stadtwappen

Stadtwappen

§ 2 - Wappen, Flagge, Dienstsiegel
(1) Das Wappen der Stadt Waren (Müritz) zeigt in Gold die Front einer gezinnten roten Rundmauer mit offenem Tor und zwei großen, spitzbedachten Zinnentürmen auf grünem Anger, bespült von blauen Wellen; zwischen den Türmen auf der Mauer die vordere Hälfte eines her schauenden, nach rechts schreitenden schwarzen Stiers mit silbernen Hörnern und goldener Krone; über dem Haupt des Stieres ein schwebender blauer Topfhelm mit zwei an gekreuzten grünen Stangen befestigten Pfauenfederrosetten in natürlichen Farben.
(2) Die Flagge der Stadt Waren (Müritz) ist gleichmäßig längsgestreift in Blau, Gelb und Rot. Auf dem gelben Streifen liegt in der Mitte, zu jeweils zwei Dritteln in den blauen und roten Streifen übergehend, das Stadtwappen.
(3) Das Dienstsiegel zeigt das Wappen der Stadt und die Umschrift: STADT WAREN (MÜRITZ)

Das Siegel - HISTORISCH

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Im Zuge der zweiten Ostexpansion des deutschen Feudaladels im 12./13. Jahrhundert brachten Unternehmer, Lokatoren, vorwiegend Siedler aus Westfalen nach Mecklenburg, wo sie zuerst viele Vorrechte genossen. Dörfer und Städte entstanden. Waren wurde um 1260 gegründet und erhielt Wappen und Siegel. Das Rundschildwappen zeigt auf goldenem Grunde eine gezinnte rote Mauer mit offenem Tor und zwei Rundtürmen auf grünem Anger mit Kleeblättern, beiderseits von blauen Wellen umspült. Damit wird ausgesagt, dass die Stadt befestigt ist, zwischen Seen liegt und offenen Handel treibt, also Marktrecht besitzt. Auf der Mauer schreitet ein gekrönter halber Stier mit silbernen Hörnern, das Wappentier des Fürstenhauses Werle, darüber der Werlesche Topfhelm mit zwei an Stangen befestigten naturfarbenen Pfauenrosen.
Die jahrhundertelang benutzten Siegel bewahrt jetzt das Müritz-Museum auf. Das große Siegel wurde mit einer Schnur an offene Urkunden über Stadteigentum, Huldigungen, Bündnisse usw. angehängt. Das kleine Siegel „secretum“ war das geheime Ratssiegel und diente der Bestätigung der Erlasse und zum Verschluss wichtiger Briefe, deren Inhalt damit für Dritte praktisch und rechtlich geheim war. Die Siegel stellten eine Beglaubigung des Inhalts und der Unterschriften dar. Im Gegensatz zu den Münzen dieser Zeit waren die Siegel ausgezeichnete Arbeiten der Stempelschneider und bestehen aus einer harten Bronze, 80 Teilen Kupfer und 20 Teilen Zinn. Gesiegelt wurde mit Wachs, bei den Städten ungefärbt, seit dem 16 Jahrhundert mit Siegellack, dem oft Duftstoffe zugesetzt waren. Das Wappen wurde in dieser Form im Jahre 1858 durch den Großherzog von Mecklenburg-Schwerin bestätigt.

Das Logo der Stadt Waren (Müritz)

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Der Schwan wird in erster Linie mit dem Schriftzug Waren (Müritz) Heilbad gezeigt. Ausnahmen sind möglich, wenn es die Anwendung verlangt und der Schwan Gestaltungselement wird. Der Schwan symbolisiert die Stadt Waren (Müritz) analog der landschaftlichen Struktur. In nur einer Linie verschmilzt der Schwan (die Stadt) mit der Welle (die Müritz). Er hat die Farbe des Wassers. Blau. Das Signet wirkt durch seine Leichtigkeit, Einfachheit und Dynamik, verbirgt den Stolz des Schwanes aber auch seine Eleganz.
Das Logo darf ausschließlich maßstabsgetreu vergrößert bzw. verkleinert werden. Eine Verzerrung der Marke ist ausgeschlossen. Der Stichstärkenunterschied (Duktus) des Schwans ist charakteristisch und misst, bei einer Gesamtgröße von 60 mm x 45,86 mm, an seiner breitesten Stelle knapp 5 mm und an seiner schmalsten 0,6 mm. Die Logotype wird in Versalien dargestellt. Der Schriftzug „WAREN (MÜRITZ)“ hat den Schriftschnitt „Futura Book“, wobei zu beachten ist, dass eigens für diesen Schriftzug verkürzte Klammern erstellt wurden (in Fließtexten ist das allerdings nicht maßgeblich). Der Schriftzug „HEILBAD“ ist in „Futura Light“ angezeigt. Die Schrift (Futura) unterstützt die Einfachheit und Leichtigkeit des Signets mit ihrer Geradlinigkeit. Ihr Vorteil ist, dass sie nicht mit dem Logo in Konkurrenz tritt, sondern den Schwan harmonisch begleitet.
Die Vorzugs-Farbe bei allen Anwendungen der Stadt Waren (Müritz) ist Blau, HKS 44. Verlangt eine Anwendung eine andere Farbigkeit, können Logo und Logotype auch in den dort verwandten Farben angezeigt werden. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Sichtbarkeit des Signets nicht darunter leidet und ein Kontrast zwischen Schwan und Hintergrund bestehen bleibt. Logotype und Logo werden immer nur in einer Farbe abgebildet. Bei schwarz/weißen Anwendungen ist auf einen angemessenen Grauwert zu achten.

Logo und Schriftzug zur Ihrer Verwendung

Wir möchten, dass Sie auch weiterhin mit unserem Logo auf Ihren Internetseiten werben. Allerdings verweisen wir aus aktuellem Anlass, das eine Verwendung für politische Zwecke, wie zum Beispiel zu Wahlkampfzwecken (von Parteien, Wählergemeinschaften und Einzelbewerbenr) grundsätzlich nicht gestattet wird.

Informieren Sie uns, wenn Sie größere Dateien benötigen. Wir stellen Ihnen auch gern andere Dateiformate Varianten (Vektorgrafiken) zur Verfügung. Allerdings bitten wir hier um konkrete Angaben zur Verwendung.