Müritzeum - Willkommen im Land der 1000 Seen

Pressemitteilung des Müritzeums zur Sonderausstellung mit Sonderaktion

Die Rückkehr und Einkehr der Störe ins Müritzeum

Am 7. September 2015 haben Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, als Schirmherr, und Gerd-Michael Arndt, vom Institut für Fischerei, die Sonderausstellung „Die Rückkehr der Störe“ im Müritzeum eröffnet und der Aquariumslandschaft eine neue Attraktion übergeben. Unterstützt wurde dieses besondere Ereignis von Lübzer.

Die einst heimischen Störarten sind in Deutschland ausgestorben. Wie sie mit großen Anstrengungen in unseren Flüssen wieder angesiedelt werden, zeigt die Sonderausstellung des Deutschen Meeresmuseums, welche als Wanderausstellung konzipiert ist. Neben dem Einblick in die Wiederansiedlungsprojekte belegt die Sonderschau anhand authentischer Exponate und originalgetreuer Nachbildungen die Besonderheiten der Störe sowie ihre Bedeutung in der Geschichte und benennt die Gründe für den rasanten Niedergang dieser besonderen Fischarten. Als außergewöhnlichen Höhepunkt der Eröffnung der Sonderausstellung werden drei Jungtiere des Europäischen Atlantischen Störs (Acipenser sturio) in das Mündungsbecken des Flusslaufes im Aquarium gesetzt. Gerd-Michael Arndt übergibt im Auftrag von Dr. Jörn Geßner, vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin, dem Aquariumsleiter des Müritzeums, Marco Kastner, diese seltenen Tiere als Leihgabe. Diese ziehen dann gemeinsam mit drei Amerikanischen Atlantischen Stören (Acipenser oxyrinchus), welche auch als Ostseestöre gelten, ihre Kreise in einem naturnah gestalteten Becken. Damit zeigt das Müritzeum erstmalig und als einziges Aquarium in Deutschland beide Störarten, die ursprünglich in der Nord- und Ostsee beheimatet waren. „Wir freuen uns sehr, zur Eröffnung unserer Sonderausstellung Neuzugänge in Form einer seltenen und ursprünglichen Störart im Aquarium des Müritzeums präsentieren zu können. Diese Leihgabe stellt auch eine Wertschätzung der hohen Qualität und Bedeutung unseres Aquariums dar“, so Kastner.

Unterstützt werden die Präsentation der neuen Störe und die Sonderschau von der Mecklenburgischen Brauerei Lübz. „Die Wiederansiedlungsprojekte von zwei ursprünglich heimischen Störarten sind große Herausforderungen mit vielen Chancen und Hindernissen, über die wir in der Ausstellung informieren. Wir sind froh, dabei auf die Unterstützung von Minister Dr. Till Backhaus und Lübzer zählen zu können“, so Andrea Nagel, Geschäftsführerin des Müritzeums.

Die Sonderausstellung ist bis zum 15.11.2015 zu sehen, die seltenen Störe im Aquarium hoffentlich noch viele Jahre darüber hinaus. Sie können schließlich mehr als 60 Jahre alt werden.

www.mueritzeum.de