Konzerte in der Georgenkirche

31.10.2017 19:30 Uhr
Festkonzert zum 500. Reformationsjubiläum > Ein feste Burg ist unser Gott

Musik aus den ersten 30 Jahren der Reformation und Zitate Martin Luthers
Am Reformationstag, dem 31. Oktober, werden um 19.30 Uhr die Glocken der Warener Georgenkirche das Festkonzert zum 500. Reformationsjubiläum einläuten. Vor 500 Jahren öffnete die Reformation die Türen für eine vielfältige Musizierpraxis in unseren Kirchen. Martin Luther hielt die Musik für die "beste Gottesgabe". Er traute ihr zu, zu trösten, zu begeistern, zu ermutigen, zu berühren, kurz: zu Herzen zu gehen. Die Musik seiner Zeit ist jedoch weitestgehend in Vergessenheit geraten. Das Bassano Ensemble Berlin wird gemeinsam mit dem Kantatenchor Waren (Müritz) diese Renaissance-Musik in ihren vielen Facetten wieder erklingen lassen: Kirchenlieder und Motetten, Orgel- und Tastenmusik und deutsche Lieder und Instrumentalmusik. Das Bassano Ensemble, dessen Namensgeber der venezianische Zinkenist Giovanni Bassano (1550- 1617) ist, vereint MusikerInnen mit historischen Blasinstrumenten wie Pommer, Blockflöte, Posaune, Dulzian und Zink, Sänger des Rias-Kammerchores
und Percussion. Die Mitwirkenden sind außerdem Mitglieder weiterer renommierter Ensembles der Alten Musik (Lautten Compagney Berlin, Akademie für Alte Musik Berlin, Freiburger Barockorchester, Elbipolis Barockorchester Hamburg u.a.).

Die Musik des Festkonzertes stammt aus den ersten 30 Jahren der Reformation. Sie ist aus den persönlichen Kontakten und Freundschaften Martin Luthers hervorgegangen. Luther wendete sich an die besten Komponisten der damaligen Zeit - auch an katholische Kirchenmusiker - und bestellte neue Kompositionen mit neuen Texten u.a. an Alexander Agricola, Johann Walter und Ludwig Senfl. Neben der Musik mit den Themen Glauben, Schicksal, Tod oder Frieden haben auch ausgelassene Tänze ihren Platz. Zitate von Martin Luther leiten durch das Programm. So wird in diesem Konzert lebendig, womit Martin Luther vor 500 Jahren die Welt bewegte.

Herzliche Einladung dazu!
Eintritt  12,00 €  ermäßigt 9,00 €
Karten  Waren (Müritz) Tourist-Information, Neuer Markt 21, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen und unter www.ticketprojekt.de,
www.stgeorgen-waren.de, sowie an der Abendkasse

03.11.2017 17:00 Uhr
„Martin Luther“ ein Singspiel von Ingo und Anna Magdalena Bredenbac

Kinderchor der Arche Schule und Kinderchor der Kirchengemeinde Malchow und Instrumentalensemble; Leitung: Christiane Drese und Martin Hebert
 „Was ist evangelisch und was katholisch“ fragen sich Marie und Uli in dem Singspiel „Martin Luther“ von Ingo und Anna Magdalena Bredenbach, das die Kinder des Kinderchores der Arche Schule Waren (Müritz) und des Kinderchores der Kirchengemeinde Malchow in den Kinderchorkonzerten am 3. November um 17 Uhr in der Georgenkirche Waren (Müritz) und am 4. November um 17 Uhr in der Stadtkirche Malchow aufführen werden. Maries Oma kann ihnen dazu Spannendes erzählen. Sie erzählt von einem mutigen Mann, der zu seiner Meinung stand – auch dann, wenn das für ihn gefährlich war. Mit seinen Gedanken brachte Martin Luther vor 500 Jahren etwas ins Rollen. Marie und Uli erforschen mit den Kinderchorkindern die Geschichte des berühmten Mannes. Die spannenden, kuriosen und lustigen Lieder sind etwas für kleine und große Ohren. Herzlich Willkommen allen kleinen und großen Zuhörerinnen und Zuhörern!
Konzertbeginn ist um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Sommerkonzerte 2017

Eintrittskarten erhalten sie bei der Waren (Müritz) Tourist-Information, Haus des Gastes/Neuer Markt 21, Tel. 03991-747790, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen und unter reservix.de / Tickethotline 01805-700733, sowie unter stgeorgen-waren.de und an der Abendkasse.

24.08.2017 19:30 Uhr
HEITERE MELANCHOLIEN FÜR VIOLINE UND ORGEL DUO FIDELICI
Matthias & Judith

Judith Oppel - Violine und Matthias Bönner - Orgel
Heitere Melancholie – ist nur auf den ersten Blick ein Widerspruch in sich. Gerade die Heiterkeit in Moll und das beseelte und besinnliche Dur machen Musik zu einem komplexen und besonderen Hörerlebnis. In dieser facettenreichen Tonart möchten Judith Oppel (Violine) und Matthias Bönner (Orgel) musizieren und das grundsätzlich positive Wirken von geistlicher Tonkunst auf uns Menschen vermitteln. Dem wohl bekanntesten Kirchenmusiker Johann Sebastian Bach nach solle Musik „nur zu Gottes Ehre und Recreation des Gemüths seyn. Wo dieses nicht in Acht genommen wird, da ists keine eigentliche Music.“ Demzufolge ist das duo fidelici stets darum bemüht, originale Kompositionen für Violine und Orgel sowie auch eigene Bearbeitungen so zu finden, einzurichten und zusammenzustellen, dass die Zuhörer aus dem Wechselbad in „beschwingter Besinnlichkeit “ gut erholt und fröhlich gestärkt wieder heraussteigen – von der Tiefe inneren Klangs und Harmonie zu neuer Kraft und ausgelassener Heiterkeit. Das Streichinstrument Violine (als Nachfolger der Fidel) mit ihrer emotionalen Virtuosität ergänzt sich dabei auf ideale Weise mit dem bläserisch-orchestralen Stimmenreichtum, den nur eine Kirchenorgel aufzubieten hat.  So hören Sie Musik, die von diesen Gegensätzen geprägt ist, denn diese positive Melancholie findet sich sowohl in einer barocken Sonate Corellis,  sondern auch in romantisch-lautmalerischer Musik von Otto Olsson. Die Tonart „dorisch“, die nicht nur Bachs Toccata prägt, ist in dieser Hinsicht eine Schlüsseltonart, vermischt sie doch d-moll und G-Dur sogar miteinander. So findet sich diese Klangbesonderheit ebenso in jüdischer Musik wie auch im südamerikanischen Tango und vermischen weinende Klage mit temperamentvoller Freude. Alles endet jedoch in der Wohligkeit eines positiven Schlussakkordes, strahlt Geborgenheit und positive Ruhe aus – und „macht uns fröhlich“…
Eintrittskarten erhalten sie bei der Waren (Müritz) Tourist-Information, Haus des Gastes/Neuer Markt 21, Tel. 03991-747790, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen und unter reservix.de / Tickethotline 01805-700733, sowie unter stgeorgen-waren.de und an der Abendkasse.

31.08.2017 19:30 Uhr
Calmus Ensemble & lautten compagney BERLIN

Wie klingt das Leben 1517 in Liedern? 500 Jahre Reformation – ein denkwürdiges Jubiläum! Doch wie begeht man ein Ereignis, dass so fern und abstrakt erscheint? Indem man den Alltag der  Menschen von damals genauer unter die Lupe nimmt. Martin Luthers Lobgesang „Mitten wir im Leben sind“ weist uns den Weg auf unserer Zeitreise ins 16. Jahrhundert, auf der wir lustvoller Freude und ausgelassener Fröhlichkeit genauso begegnen wie unendlicher Not und schmerzvollem Elend. Die augenscheinlichen Parallelen zur heutigen Zeit in den Liedern von damals – man denke nur an den verbotenen Seitensprung oder die durch Reichtum gesteigerte Anziehungskraft der Männer – lassen uns dabei schmunzeln, während uns Aussagen zu Themen wie Natur und Heimat, zu denen wir in unserer modernen mobilen Gesellschaft ein anderes Verhältnis haben, nachdenklich stimmen. Die besungenen universalen Empfindungen wie Heimweh, Abschiedstrauer, Sehnsucht und natürlich die Liebe lassen uns die große Zeitspanne vergessen und führen uns mitten hinein ins Leben, und zwar in das von 1517 genauso wie in unser eigenes. Das Programm bezieht seinen Reiz aus dem Kontrast von Originalkompositionen und modernen Arrangements, die das 16. Jahrhundert zum ‚Swingen‘ bringen.
Nach ihrem erfolgreichen Programm ‚Bacharkaden‘ werden sich die beiden Spitzenensembles Calmus Ensemble Leipzig und die Lautten Compagney, erneut zusammensetzen, um mit viel Musizierfreude und sprühender Kreativität ein lebendiges Gemälde der Reformationszeit zu schaffen.

Eintrittskarten *erhalten sie bei der Waren (Müritz) Tourist-Information, Haus des Gastes/Neuer Markt 21, Tel. 03991-747790, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen und unter reservix.de / Tickethotline 01805-700733, sowie unter stgeorgen-waren.de und an der Abendkasse.

 Calmus Ensemble: Sopran Isabel Jantschek; Countertenor Sebastian Krause; Tenor Tobias Pöche; Bariton Ludwig Böhme; Bass Manuel Helmeke

 lautten compagney BERLIN auf historischen Instrumenten der Renaissance: Blockflöte – Martin Ripper; Zink – Friederike Otto; Violine – Andreas Pfaff/ Anne von Hoff; Viola da Gamba – Ulrike Becker/ Annette Rheinfurth; Posaune – Alexander Brungert; Renaissancelaute / Renaissancegitarre / Colascione – Hans-Werner Apel; Renaissancelaute – Wolfgang Katschner/ Andreas Nachtsheim

 Musikdramaturgie: Ludwig Böhme und Wolfgang Katschner

09.09.2017 17:00 Uhr
Collegium vocale St. Petri Hamburg zu Gast in St. Georgen Waren

Geistliche Chormusik aus vier Jahrhunderten
Am Sonnabend, den 9. September um 17:00 Uhr gibt es einen besonderen Hörgenuss in der Warener Georgenkirche. Das Collegium vocale St. Petri Hamburg ist zu Gast. Das Ensemble wurde 2001 von langjährig erfahrenen Sängerinnen und Sängern des Hamburger Bachchores St. Petri gegründet, die nach dem Ausscheiden aus Altersgründen weiterhin anspruchsvolle Chormusik singen wollten. Inzwischen sind aber auch viele Sängerinnen und Sänger aus anderen Chören hinzugekommen. Ziel der Chorarbeit ist die Pflege der Chormusik auf hohem Niveau, wobei
ein besonderes Augenmerk auf die zeitgenössische Musik gelegt wird. Sie findet im gottesdienstlichen Singen, in Konzerten und auf Chorreisen (Rom, Baltikum, Polen, Armenien u.a.) ihren Ausdruck.
Prof. Cornelius Trantow leitete 15 Jahre das Collegium vocale. Seit Beginn des Jahres 2016 hat Lukas Henke die Leitung des Chores übernommen. Er führt die intensive und nuancenreiche Stimmbildungsarbeit und das sensibilisierende Intonations- und Hörtraining fort, wodurch der Chor seinen charakteristischen Chorklang entwickelt. Der Chor finanziert sich selbst, ist aber weiterhin in der Hauptkirche St. Petri beheimatet.
Der Eintritt ist frei. Spenden sind erbeten.