COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung)

BÜRGERMEISTER NORBERT MÖLLER: Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Zur Aktuellen Corona-Situation, 11. Januar 2021

mit dem heutigen Tag treten auch in unserer Stadt weitere Maßnahmen und Einschränkungen für unseren persönlichen Alltag in Kraft. Diese Maßnahmen sind hart aber aus meiner Sicht unerlässlich und damit alternativlos. Der Gesundheitsschutz steht dabei an vorderster Stelle und muss für uns alle oberste Priorität haben, wohl wissend um die grundsätzliche Situation unserer von Schließung betroffenen Unternehmen.
Der Gesundheitsschutz ist für mich als Bürgermeister natürlich auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Stadtverwaltung wichtig. Deshalb habe ich ab heute folgendes zum Schutz und für den Erhalt unserer Arbeitsfähigkeit festgelegt: Unsere Stadtverwaltung, inklusive unserer Außenstellen, ist zunächst bis zum 31.01.2021 für den Publikumsverkehr grundsätzlich geschlossen.
Für die Erledigung von unaufschiebbaren Angelegenheiten können unsere Bürgerinnen und Bürger nach wie vor Termine mit unserer Stadtverwaltung vereinbaren. Diese müssen im Vorfeld telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. Bei der Erledigung und Beratung von Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger soll ein persönliches Erscheinen in unserer Stadtverwaltung möglichst vermieden werden. Davon unberührt sind selbstverständlich solche Termine, wo ein persönliches Erscheinen unumgänglich ist, wie beispielsweise bei Angelegenheiten in unserem Standesamt oder im Einwohnermeldeamt.
Mein Grundsatz ist, hierbei für uns alle möglichst die Kontakte zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren. Abschließend möchte ich noch auf folgendes hinweisen und bitte gleichzeitig um Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. Durch die nunmehr in Kraft gesetzten weiteren Corona-Maßnahmen wird die Situation für unsere betroffenen Unternehmen hier in unserer Stadt zunehmend schwieriger. Wir alle können mit der Einhaltung der Kontaktbeschränkungen einen aus meiner Sicht vertretbaren Beitrag dafür leisten, dass neben dem Gesundheitsschutz auch unsere Unternehmen bald wieder eine wirtschaftliche Perspektive aufgezeigt bekommen können. Dafür werbe ich ausdrücklich und bitte um Ihre Unterstützung.
Ich werde mich heute auch mit einer Videobotschaft hierzu an unsere Bürgerinnen und Bürger wenden und habe selbstverständlich nichts dagegen, wenn Sie diese Worte auch auf Ihrem Medium veröffentlichen.
N. Möller
Bürgermeister

„Gedanken zur diesjährigen Adventszeit in unserer Stadt“

... mittlerweile befinden wir uns alle in der Mitte der Adventszeit 2020, spüren eine gewisse Vorweihnachtsstimmung und den-noch ist es nicht wie sonst in all den vorangegangenen Jahren.Die Corona-Pandemie prägt eben auch mit all ihren Begleitumständen die vorweihnachtliche Zeit hier in unserer Stadt. Die Gaststätten und Hotels mussten schließen, die Händler in unserer Innenstadt verzeichnen weniger Umsätze und die zahlreichen Weihnachtsfeiern, Weihnachtskonzerte und die anderen vorweihnachtlichen Traditionen können leider gar nicht oder nicht in gewohnter Atmosphäre stattfinden. Alleine an diesem Wochenende hätte unser Weihnachtsmarkt mit seinem abwechslungsreichen Programm stattgefunden. Gerne denke ich u. a. an die Gänseverlosungen in den zurückliegenden Jahren zurück, die stets von einer angenehmen, vorweihnachtlichen Stimmung geprägt war und Freude für alle Gäste auf dem Weihnachtsmarkt und insbesondere für die Losgewinner gebracht hat. Hoffen wir alle auch hierfür auf das kommende Jahr.
Trotz all der diesjährigen Begleitumstände haben Unternehmer aus unserer Stadt und auch wieder unser Warener Innenstadtverein Ideen entwickelt und Aktionen organisiert, die ein wenig dazu beitragen, dass man auch im Corona geprägten Jahr 2020 das weihnachtliche Waren (Müritz) in unserer Innenstadt erleben kann. Das ist nicht selbstverständlich, dass ist für mich gelebtes bürgerliches Engagement von Bürgern für unsere Bürger und dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Akteuren, Organisatoren, Sponsoren und Helfern recht, recht herzlich bedanken! Ich finde es u. a. ganz toll was unser Innenstadtverein in der Adventszeit immer Freitagsnachmittags auf die Beine stellt, dass der Weihnachtsmann doch für unsere Kleinen am 2. Adventswochenende vorbeigeschaut hat und wir unterstützen als Stadt auch gerne die kleinen musikalischen Programme und die Lichtanimationen, die von Künstlern und Unternehmern durchgeführt wurden. Vielen Dank auch dafür!
Eine Bitte habe ich noch zum Abschluss meiner Gedanken zur diesjährigen Adventszeit in unserer Stadt. All die aufgeführten Aktionen wurden auf der Grundlage von Hygienekonzepten der Organisatoren erstellt und wurden dadurch auch erst möglich und genehmigt. Beachten Sie bitte alle diese Bestimmungen, halten Sie Abstand und leisten damit aktiv einen Beitrag zum störungsfreien Erleben dieser schönen Höhepunkte und letztendlich für Ihre und unsere Gesundheit.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen weiterhin eine schöne und vor allem gesunde Adventszeit.

Ihr Norbert Möller
Bürgermeister

Volkstrauertag 2020 (13.11.2020)

... am Sonntag begehen wir den Volkstrauertag 2020. Der Volkstrauertag hat schon eine sehr lange Tradition. Initiiert worden ist er bereits im Jahre 1919 durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Angedacht war er seiner Zeit als Gedenktag für die zahlreich gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges. Als Gedenktag selber wurde er erstmals in Deutschland durchgeführt am 1. März 1925. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich der Volkstrauertag als Gedenktag etabliert, immer 14 Tage vor dem 1. Advent, also Mitte November.Seit dieser Zeit ist er nicht nur der Gedenktag für die zahlreich gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges; er ist der Gedenktag für die zahlreichen Opfer der beiden großen Weltkriege.
In diesem Jahr steht der Volkstrauertag 2020, wie viele andere Veranstaltungen, unter einem ganz besonderen Zeichen. Wir alle kennen es; die Corona-Pandemie. Deswegen werden wir auch in diesem Jahr, in unserer Stadt, die Gedenkveranstaltung an unserem Gedenkstein in der Kietzanlage eben auch nicht so durchführen können, wie wir das in den zurückliegenden Jahren gemacht haben.
Ich möchte deshalb Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, alle demokratischen Parteien, dazu aufrufen und bitten, trotz der besonderen Situation, diesen Volkstrauertag am kommenden Sonntag nicht zu vergessen und, im Rahmen Ihrer Möglichkeit, trotzdem an die zahlreichen Opfer dieser so schlimmen Weltkriege zu gedenken. Nutzen Sie die Gelegenheit am kommenden Sonntag und gehen Sie an den Gedenkstein. Ich werde, mit dem Präsidenten der Stadtvertretung zusammen, am Sonntagvormittag ebenfalls, in aller Stille, einen Kranz, in Gedenken an die zahlreichen Opfer, niederlegen.

Ihr Norbert Möller

Erklärung zum Lockdown light (2.11.2020)

... der Monat November ist in diesem Jahr voraussichtlich wohl wieder nicht nur der ungemütlichste Monat des Jahres vom Wetter her, sondern er bringt für uns alle ganz besondere Herausforderungen und Einschränkungen durch den Lockdown light und seinen damit einher gehenden Begleitumständen. Die Infektionsentwicklung weltweit mit dem Corona-Virus in den zurückliegenden Wochen gab der Bundes- und Landesregierung den Anlass, um diese Maßnahmen anzuordnen. Dem müssen wir uns alle stellen, auch wenn mir mehr als bewusst ist, dass das einfacher gesagt als getan ist. Unstrittig ist wohl für uns alle, dass die Gesundheit hierbei im Vordergrund steht und die gilt es zu schützen.
Schwierig ist und wird es wieder für die von den Schließungen und Einschränkungen betroffenen Unternehmen und Einrichtungen in unserer Stadt. Hier kann ich den Unmut nachvollziehen. Sie haben gerade in den zurückliegenden Wochen bewiesen, dass sie sich mit ihren Hygienekonzepten auf die Corona-Bedingungen eingestellt haben und diese meistern können. Wir alle durften nach dem Kaltstart im Frühjahr noch eine Saison erleben, die vieles von den Verlusten aus dem Frühjahr fast kompensieren konnte. Das war auch der Verdienst unserer Wirtschaft!
Die Stadt hat auch versucht ihren Beitrag mit dem Härtefallfonds für Betroffene zu leisten, nur mussten wir hierbei feststellen, dass rechtliche Hürden und die deutschlandweit geltenden Förderbedingungen die Umsetzung erschwerten und damit die Hilfe für unsere betroffenen Unternehmen nicht wie angestrebt in der Masse zur Wirkung kam. Dessen ungeachtet will ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch weiterhin Anträge zur Förderung im Rahmen des Härtefallfonds gestellt werden können. Die Stadtvertretung hat in ihrer Sitzung am 28.10.2020 das Budget für den Härtefallfonds auf nunmehr 200.000 € beschränkt. Von diesen finanziellen Mitteln steht aber noch gut die Hälfte dieser Summe zur Verfügung.
Ich erwarte nunmehr von der Bundes- und Landesregierung zeitnah die angekündigten Unterstützungen für unsere betroffenen Unternehmen, die unerlässlich und erforderlich sind. Sie alle bitte ich, bei allen Schwierigkeiten und den einschränkenden Begleitumständen, sich an die Verordnungen zum Schutz Ihrer Gesundheit und die der anderen Bürger zu halten. So leisten Sie einen wichtigen Beitrag für unsere Gesundheit und helfen für unsere betroffenen Unternehmen und Einrichtungen mit, dass es mit dem Lockdown light möglichst nur bei dem Monat November bleibt. Unseren betroffenen Unternehmen wünsche ich die baldige Inanspruchnahme der angekündigten Hilfen und die Bewahrung ihres Glaubens an ihrem unternehmerischen Willen.
Weiterhin wünsche ich Ihnen allen zunächst viel Gesundheit und uns allen positive Auswirkungen durch die Einschränkungen im Monat November auf den weiteren Verlauf der Pandemie, damit wir alle im Dezember eine angemessene Adventszeit, ein familiäres Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das kommende Jahr erleben dürfen. Das wünsche ich mir gerade nach diesem turbulenten Jahr für uns alle und insbesondere für unsere betroffenen Unternehmen und Einrichtungen von ganzem Herzen.

In diesem Sinne
Ihr Bürgermeister
Norbert Möller
Stadt Waren (Müritz)

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Daten zur Corona-Pandemie

Der Lagebericht des LAGuS wird von Montag bis Freitag nachmittags (ungefähr 16 Uhr) aktualisiert. Informiert wird zu den Fallzahlen in MV und in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten sowie zur aktuellen Entwicklung der vergangenen sieben Tage. Ein wöchentlicher Kurzbericht stellt die Fallzahlen bei Gästen in MV dar. Ein weiterer Wochenbericht dokumentiert die Ergebnisse von Untersuchungen in Kinderarzt-Praxen. Informiert wird außerdem wöchentlich über die Zahl der Labortests.

Hinweise für möglichen Versammlungen: Anzeigepflicht

Aufgrund verschiedener Irritationen bei Genehmigungen von Veranstaltungen/Versammlungen in der letzten Zeit möchten wir an dieser Stelle speziell auf die Anzeigepflicht bei der zuständigen Gesundheitsbehörde des Landkreises hinweisen. Bitte beachten Sie speziell § 8 der Corona-Lockerungs-LVO MV. Die Genehmigung der zuständigen Versammlungsbehörde/des Ordnungsamtes allein ist nicht ausreichend. Ihre Anzeige der Veranstaltung richten Sie bitte an: coronahotline@lk-seenplatte.de

§ 8 Veranstaltungen, Ansammlungen und Versammlungen aller Art

(1) Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Ansammlungen und Versammlungen sind untersagt, soweit die folgenden Absätze nichts anderes bestimmen. Dies gilt bis 31. Dezember 2020 insbesondere für Großveranstaltungen. Zusammenkünfte wie Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen sind unzulässig. Volksfeste, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein- und Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen sind ungeachtet der folgenden Absätze verboten. ... aktuelle Verordnung vom 1.11.2020 (PDF 710 KB)

19.10.2020
Corona-Hotline des Landkreises mit neuer Nummer

Nach der Behebung von technischen Problemen mit der Telefonanlage der Kreisverwaltung Mecklenburgische Seenplatte, mussten einige Nummern neu vergeben werden. In diesem Zusammenhang hat auch die Corona-Hotline eine neue Telefonnummer erhalten. Das Bürgertelefon ist ab dem 17. Oktober 2020 unter der Nummer 0395 57087 7777 zu erreichen.
Mo bis Do 8-16 Uhr & Fr 8-13 Uhr, Sa & So 9-15 Uhr